Wissenschaftsgeschichte
print


Navigationspfad


Inhaltsbereich

Kooperation und Konkurrenz

tauziehen_bearbeitet-blau1_1

Ein LMU-Projekt aus Mitteln der Exzellenzinitiative

Drittmittel, Publikationen in einschlägigen Zeitschriften oder Spitzenplätze in Rankings – um diese und andere Prämien konkurrieren WissenschaftlerInnen und wissenschaftliche Einrichtungen. Entsprechend wird der Wissenschaftsbetrieb oft als Wettkampf aller gegen alle beschrieben. Übersehen wird dabei, dass ForscherInnen auf vielfältige Weise in kooperative Strukturen eingebunden sind: Sie verfolgen ihr Forschungsziel nicht selten innerhalb einer Gruppe, teilen die Ergebnisse ihrer Arbeit mit Kolleginnen und Kollegen und tauschen sich auf Fachkongressen aus. Ohne Kooperation wäre Wissenschaft nicht denkbar.

Dieses Paradox des modernen Wissenschaftsbetrieb rückt das Forschungsprojekt „Kooperation und Konkurrenz in den Wissenschaften“ in den Fokus. Es untersucht Situationen im gesellschaftlichen Feld Wissenschaft, die geprägt sind von dem Spannungsverhältnis zwischen Kooperation und Konkurrenz. Das Kernanliegen ist es, solche Situationen in ihrer Dynamik zu beschreiben und die ihnen zugrunde liegenden Konventionen und Mechanismen in ihrer historischen Wandelbarkeit zu verstehen.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), dem Deutschen Museum (DM) und dem Institut für Zeitgeschichte (IfZ) zusammengefunden, in der sich die zeit-, wissenschafts- und osteuropahistorischer Expertise in München bündelt. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Exzellenzinitiative. Eine Anschubfinanzierung aus dem Investitionsfonds der LMU (dritte Förderlinie) wurde unter Federführung von Kärin Nickelsen (Wissenschaftsgeschichte) erfolgreich eingeworben.


Weitere Informationen finden Sie auf der


Servicebereich