Wissenschaftsgeschichte
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Henriette Müller-Ahrndt, M.A.

Doktorandin

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Postanschrift: Historisches Seminar der LMU, Wissenschaftsgeschichte, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München
Besucheranschrift: Historicum, Schellingstr. 12, Raum K 024

Raum: K024
Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 5354

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Forschungsschwerpunkt

Kooperationsmechanismen von Zeichnern, Kupferstechern, Druckern und Naturforschern im 18. Jahrhundert

Dissertationsprojekt

DFG-Projekt „Die Künstler der Naturgeschichte. Eine Studie zur Kooperation von Zeichnern, Kupferstechern, Druckern und Naturforschern im 18. Jahrhundert“


Projektleitung: Prof. Kärin Nickelsen, DFG NI 1478/3-1
siehe auch: http://www.gn.geschichte.uni-muenchen.de/forschung/aktuelle-projekte/botanical_illustration.html

Im Rahmen des von der DFG geförderten Projektes „Die Künstler der Naturgeschichte. Eine Studie zur Kooperation von Zeichnern, Kupferstechern, Druckern und Naturforschern im 18. Jahrhundert“ sollen systematisch die künstlerischen Praktiken untersucht werden, die zur Herstellung naturhistorischer Abbildungen des 18. Jahrhunderts eingesetzt wurden. Die zugrunde liegende These ist, dass die handwerkliche Kompetenz der Künstler die Möglichkeiten der Abbildungen fast stärker ausformten als die Kunst der Beobachtung oder die unterliegende Theorie. Ausgangspunkt für die geplante Untersuchung bilden die Zeichner, Kupferstecher, Drucker und ggf. Illuminatoren im Umfeld des Nürnberger Arztes und Naturforschers Christoph Jacob Trew (1695-1769), der zahlreiche illustrierte Werke herausgab oder deren Herausgabe initiierte. Unter Auswertung des umfangreichen Briefnachlasses von Trew sowie ergänzender Quellenbestände werden Ausbildung, Spezialisierung und Sozialstruktur der naturhistorisch gebildeten Künstler analysiert. Es geht dabei um die Frage, wie das komplexe, kooperative Gefüge zur Herstellung wissenschaftlicher Abbildungen organisiert war, auch über die Produktion einzelner Werke hinaus. Zu fragen ist ferner, wie die Auswahl von Kooperationsbeziehungen erfolgte, wie Abläufe gestaltet wurden, welcher Spielraum den beteiligten Akteuren blieb und wie er ausgedeutet wurde.