Wissenschaftsgeschichte
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ESHS/HSS Konferenz in Edinburgh

12.07.2026 – 16.07.2026

Vom 12. – 16. Juli findet die gemeinsame Konferenz der European Society for the History of Science (ESHS) und der History of Science Society (HSS) mit reger Beteiligung des Lehrstuhls Wissenschaftsgeschichte der LMU München statt. Die Konferenz bringt etwa 2000 Wissenschaftshistoriker:innen unter dem Thema "Shifting Perspectives: Plural Worlds, Contested Sciences“ zusammen und wird an verschiedenen Orten in Edinburgh ausgetragen.

Zwei Vorträge sind besonders hervorzuheben: Josephine Musil-Gutsch wurde auf Basis ihrer hochkarätigen und originellen Forschungsbeiträge ausgewählt, am Sonntag, den 12. Juli, eine der ESHS Early Career Lectures zu halten. Unter dem Titel "From Excrement to Experiment. Camel Dung, Philology and the History of Alchemy" trägt sie im Gordon Aikman Lecture Theatre vor. Am Abend des 14. Juli wird Kärin Nickelsen als neue Präsidentin der ESHS die Presidential Lecture halten: Sie spricht zum Thema "Seeking Common Ground: Histories of the Sciences in Divisive Times." An dieser Stelle gratulieren wir beiden noch einmal herzlich!

Außerdem stellen noch sechs weitere Forscherinnen und Forscher des Lehrstuhls ihre Forschung vor: Am Montag, den 13. Juli, machen Cora Stuhrmann mit "Disciplinarity under Review: Sociobiology and its Reception", Amelie Mittlmeier mit "From Understanding to Acceptance: The Case of ALGOL 68 and Software Engineering" und Cécile Hauser mit "Fish and Family: Struggles with Congested Aggression In and Beyond the Laboratory" den Anfang. Johannes-Geert Hagmann präsentiert ebenfalls am Montag zum Thema "The Unseen Cohort: Women Scientists in the US National Interest Programs". Am Dienstag den 14. Juli trägt Nanina Föhr unter dem Titel "Discordant Measurements and Models of Concordance in Mid-Century Geochronology" vor. Kärin Nickelsen ist ebenfalls mit ihrem Vortrag "More Light! Biologizing Plant Growth, 1860s.1890s" in einem Panel vertreten. Den Abschluss macht am Donnerstag, den 16. Juli, Kristine Palmieri mit " Natural Object or Cultural Artifact?: Comparative Methods and Alternative Approaches to Language in Nineteenth-Century Germany“. 

Ort und Zeit der jeweiligen Vorträge sowie weitere Informationen zu den betreffenden Panels sind hier im Konferenzprogramm zu finden.


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